Archiv der Kategorie: SEO

Hat Facebook seinen Zenit überschritten?

Ist Facebook am Ende?

Facebook ist die einzige soziale Plattform, die dem Nutzer ein allumfassendes Angebot bietet. Private Messaging, das Teilen von Bildern, Videos und Veranstaltungen oder Online-Gaming sind nur ein Teil des Angebots, dass neben der sozialen Vernetzung zur Verfügung stehen. Der Facebook-Nutzer müsste demnach das blaue Sofa eigentlich gar nicht mehr verlassen, denn all seine Bedürfnisse werden bequem an Ort und stelle erfüllt. Doch leider ging für die Betreiber von Facebook diese Rechnung nicht ganz auf, denn die schnell wachsende Konkurrenz im World Wide Web schläft nicht.

In den letzten Jahren eroberten neue soziale plattform soziale Plattformen wie Twitter, Tumblr, Instagram oder Snapchat den Markt und erfreuen sich großer Beliebtheit und einer stetig wachsenden Userzahl. Sie haben sich mit ihren Diensten auf bestimmte Arten von Content spezialisiert und bedienen so die Nischen, die die neuen Bedürfnisse des Users perfekt bedienen. Die (Twitter → kurze Textnachrichten twittern; Instagram → Bilder posten, Snapchat-→ Live Videos) Je nach Vorliebe für eine bestimmte Art von Content, lagert der User nun seine Aktivitäten neben seinem Facebook-Account auf die neuen Plattformen aus. Das widerum hinterlässt spürbar große Lücken im Facebook-Netzwerk auf die die Betreiber reagieren müssen.

Doch weshalb haben sich die User-Gewohnheiten und damit das Nutzungsverhalten mittlerweile so enorm gewandelt? Dahinter stehen ganz unterschiedliche Gründe: Während früher auf Facebook die soziale Vernetzung im Mittelpunkt stand, dient die Plattform heute überwiegend der Informationsbeschaffung. Durch abonnieren von Unternehmens- oder Interessenseiten erschafft sich der Nutzer einen persönlichen Newsfeed, der ihm nur noch selektiv nach seinen Interessen entsprechenden Content liefert.

Stetiges Wachstum – Segen oder Fluch?

Die Facebook-Betreiber stehen außerdem vor einer neuen Herausforderung: Eine stark erweiterte Zielgruppe bedienen, und dabei den Nerv von Jung und alt gleichermaßen zu treffen. Das stetige Wachstum der Nutzerzahlen auf Facebook erweiterte die einst eher jüngere Zielgruppe um eine ganz neue Brandbeite an Zielgruppen, die bedient und gehalten werden wollen. Die ältere Generation hat sich nach anfänglichem zögern nun ebenfalls Zugang verschafft und nutzt nun ebenfalls die Plattform um sich online zu vernetzen. Das führt jedoch leider dazu, dass unter Jugendlichen Facebook mittlerweile fast schon als „uncool“ gilt, weil sie sich nicht auf einer Plattform austauschen möchten, auf der die eigene/n Eltern/ Familie sich aufhält.

Facebook passt sich den neuen Gegebenheiten an

Um den User weiterhin auf der Plattform und bei der Stange zu halten, muss Facebook nun reagieren und den Vorlieben des Users entgegen kommen. Neue Strategien und erweiterte Features, die sowohl von privaten als auch von Unternehmensseiten gerne genutzt werden sollen den Traffic auf der Seite aufrecht erhalten. Zu einem der Trends gehört in erster Linie die Verlagerung von Text zu vorwiegend Bild- und Video-Content. Hier bietet Facebook neue Features wie die Erstellung eines Live-Videos, Bilderkarussells oder einem 360 Grad Video (Virtual Reality) an, um hier weitaus mehr Möglichkeiten als die Konkurrenz zu bieten, wie man sein Bild- und Videomaterial online präsentieren kann.

Sarah Hammer

Seo einfach selber machen – mit WordPress und guten Inhalten

Seo wird in der Google Welt immer bedeutender. Seo, das steht für die Suchmaschinenoptimierung von Webseiten. Willst du im Internet Erfolg haben, musst du ins digitale Marketing investieren. Wir zeigen dir Tricks und Kniffe, wie du das Ranking deiner Webseite beeinflusst.

Wortwolke Seo WordPress

Wortwolke: wordart.com

Immer öfter suchen Firmen Online Marketing Manager oder buchen Agenturen. Sie nehmen den Internetauftritt unter die Lupe. Wer sich das nicht leisten kann, muss lernen, Google zu verstehen. Hier sind zwei Faktoren sehr entscheidend: Das Redaktionssystem und die Qualität der Texte.

Technische Voraussetzungen – Optimierung und WordPress

WordPress hat sich zum beliebtesten Content Management System gemausert. Mit mehr als 48 Millionen Downloads belegt es unangefochten Platz eins. Die Gründe:

  • Mit WordPress erstellst du einen individuellen und optisch ansprechenden Webauftritt.
  • Mit Plugins, das sind Erweiterungen, kannst du die OnPage-Optimierung beeinflussen.

Beides mag Google. Hast du dieses Prinzip verstanden, kannst du deine Onlinepräsenz auf der Trefferliste weiter oben finden.

Plugins als Erfolgsgaranten

Die Plugins sind für Einsteiger oft eine Hürde. Als Seo-Plugins bewähren sich beispielsweise Yoast und Squirry. Ihr Vorteil: Sie sind benutzerfreundlich, kostenlos und laufen auf dem Rechner parallel. Für Anfänger ist das ein großes Plus. Rankingfaktoren wie die meta description, die Keyworddichte oder deine Linkstruktur hast du mit ihnen im Blick. Mit rund 50.000 Plugins gibt es zu fast jedem Thema eines. Wichtig ist, dass die Suchmaschine deine Webseite indexiert. Dafür musst du eine Sitemap erstellen. Auch hier nimmt dir ein Plugin die Arbeit ab.

Social Media fördern den Austausch

Wortwolke Social Media Seo WordPress

Wortwolke: wordart.com

Eine große Hilfe für deine Seite sind Social Media Kanäle. Twitter, Facebook, Instagram & Co. helfen dir, dich mit den Besuchern auszutauschen. Der Nebeneffekt: Du baust schnell Linkstrukturen auf. Mit wenigen Klicks sind die Icons eingebunden. Wenn du willst, kannst du Bilder und Inhalte festlegen. So kontrollierst du, was die Besucher deiner Seite teilen.

Blogs bilden Links

Ein guter Blog verbessert die Linkstruktur deiner Seite. Hier punktet WordPress erneut. Einst für Blogs aufgebaut, hat sich dieses Feature als Markenzeichen etabliert. Doch Vorsicht: Ein Blog lebt von seinen Posts. Hast du nichts zu erzählen, macht er keinen Sinn.

Klicks mit deinem Inhalt produzieren

Erfolgreiches Marketing braucht gute Texte. Wer sich im Web bewegt, der passt sich der digitalen Welt an. Texte werden quer gelesen, Überschriften und Bilder dienen der Orientierung. Dabei gilt: Nur lesbare und informative Inhalte bewerten Leser positiv. Wer beim Texten nur auf Keywords achtet oder abschreibt, riskiert viel. Google bestraft das mit einer schlechten Position; die Leser springen ab. Dein eigener Inhalt und ein dosierter Einsatz hingegen führen dich zum Erfolg.

So belohnt dich Google

Suchmaschinen zählen Schlüsselwörter im Seitentitel und in Überschriften mit. Die richtige Taktik zahlt sich aus. Am Ende schreibst du aber für deine Leser. Achte auf eine gute Recherche, einen lockeren Stil und sei aktuell. Was den Usern gefällt, erhält mehr Klicks und das belohnt Google. Ausdauer ist also ein echter Googlefaktor. Eigentlich einfach, oder?

Nennt es bloß nicht SEO!

Es reicht. SEO ist tot. Eigentlich hat sie nie existiert. Das ist ein alternativer Fakt. Post-faktisch. Kümmert euch um die Menschen und ihre Bedürfnisse. Wir benötigen kein SEO. Es geht nicht um Maschinen. Kommt damit klar.

Nennt es nicht SEO – Wir leben im mobilen Zeitalter!

80% von Facebooks Traffic ist mobil. Der Absatz von Smartphones steigt unaufhörlich. In manchen Teilen der Welt ist das Smartphone das einzige Tor zur Welt. Hört endlich auf responsive Design in die SEO Ecke zu schieben. Die geräteunabhängige Erreichbarkeit ist im mobilen Zeitalter überlebensnotwendig.

Nennt es einfach nicht SEO – Es geht um Datenschutz!

HTTPS: Die verschlüsselte Kommunikation ist nicht neu. Denkt an die Privatsphäre, denkt an den Datenschutz. Warum sollten Daten offen durch das Netz geschickt werden? Und warum bitte wird das Protokoll https:// als Ranking-Faktor untersucht? Who cares?

Das ist kein SEO – Die Welt dreht sich immer schneller!

Ungeduld ist überall und übermächtig. Die Langsamen werden gefressen. Zeit ist Geld. Amazon kann ein Lied davon singen. Setzt bitte alles daran, die Webseiten pfeilschnell zu laden. Das hat mit einer Suchmaschienenoptimierung nichts zu tun.

Nennt es bloß nicht SEO – Relevanz schlägt Werbung!

Wir haben für Spammer keine Zeit. Und wir wollen keine aufgeblasenen Nullinhalte. Gebt uns die relevanten Inhalte. Und spart euch den Rest. Und Werbung hat ihre Wirkung online verloren. Dann lieber echt gemeintes Content Marketing. Und zu wirkungsvollen Inhalten habe ich gleich noch eine wertvolle Empfehlung: https://karlkratz.de/onlinemarketing-blog/gute-inhalte/

Und was ist jetzt mit der Suchmaschine Google?

Natürlich freuen wir uns, wenn Besucher über diverse Channels auf unser digitales Angebot gelangen. Aber hey! Google hat eigene Interessen. Es geht ums Business. Es geht um Geld. Google hat die Suchmaschine nur, um die dahinterstehende künstliche Intelligenz zu entwickeln und alle trainieren fleißig die Maschine.

Und Keywords?

Google muss beständig besser werden, um Marktanteile zu halten. Panda, Hummingbird und machine learning. Alles Leistungen, um Inhalte zu verstehen. Wir wir Menschen sie verstehen. Es ist noch ein weiter Weg. Mussten wir nicht schon immer die Sprache unsere Kunden sprechen?

Wie ist eure Meinung? Müssen wir den Begriff SEO beerdigen?

Richtige Keywords finden für erfolgreiche SEO

Was sind Keywords?

Ein Keyword (Schlüsselwort) ist eine Texteinheit, die ein Internetnutzer bei der Suche über eine Suchmaschine eintippt, um relevante Suchergebnisse zu erzielen. Es ist ein Schlagwort, das im Text selbst vorkommt oder aber mit dem ein Text verschlagwortet ist. Dieser sogenannte Tag – was mittlerweile als Synonym verwendet wird – kann sowohl ein einzelnes Wort, aber auch eine Kombinationen von Wörtern, Zahlen oder beidem sein. .

Richtige Keywords finden

Gesucht – gefunden? Allein 2014 gab es in Deutschland über 14 Millionen registriere Domains. Die Auswahl der richtigen Keywords ist damit essentiell für die Auffindbarkeit im World Wide Web. Entscheidend bei der Auswahl der Keywords ist, nach welchen Begriffen die Zielgruppe am wahrscheinlichsten sucht, um zu der Information zu gelangen, die auf meiner Website geboten wird. Um diese Begriffe herauszufinden gibt es verschiedene Möglichkeiten und Keyword-Planner. Wichtig dabei: Es geht nicht um die Suche des einen perfekten Keywords, sondern vielmehr um die Suche nach einer Keyword-Landschaft.

  • Die „analoge“ Umfrage: Fragen Sie sowohl einen Leihen, als auch Fachmann, wie er nach der Information über Suchmaschinen vorgehen würde? Welche Schlagworte tippt er bei der Google-Suche ein?
  • Google selbst: Als Google Suggest wird eine Funktion der Suchmaschine Google bezeichnet, die Nutzern bereits bei der Worteingabe Vorschläge zum Vervollständigen der Suchanfrage macht. Probieren Sie es selbst aus.
  • Keyword Planer: Es gibt eine immer länger werdende Liste an nützlichen Online-Tools, die einen bei der Generierung von Keywords unterstützen.So sind Google’s Keyword Planer oder Wordstreams Free Keyword Tool sind perfekt für die generelle Recherche geeignet. Die besten Keywordplanner, laut t3n.de

Keywords optimal unterbringen

Fluten Sie ihre Website nicht mit Keywords. Viel hilft in diesem Fall nicht unbedingt viel.

Prüfen Sie Ihren Text auf eine ausreichende „Dichte“ der ausgewählten Keywords in den relevanten Kategorien (Name, Titel, Überschriften, Fließtext, Linktexte und Textformatierungen) sowie deren ausgewogene Verteilung auf der Seite, und optimieren Sie die beiden Faktoren bei Bedarf. Streben Sie für Ihr Haupt-Keyword eine Dichte von 3-5% an – aber vermeiden Sie Ballungen.

Weiterhin zu beachten:

  • Integrieren Sie Synonyme und die Keyword-Landschaft
  • Achten Sie auf die Reihenfolge einer Keyword-Phrase
  • Nutzen Sie die Keywords auch in der Meta-Description (bis 156 Zeichen) für die jeweilige Seite

Weiterführende Links

White Hat SEO – Keine Kür, sondern Pflicht

SEO bleibt auch 2014 der zentrale Baustein im Online Marketing Mix vieler Unternehmen. Ohne Optimierung für Suchmaschinen ist die Sichtbarkeit in der Suche zu klein. Wo aber liegen die Grenzen? White Hat SEO – eine Bestandsaufnahme.

White Hat SEO versus Black Hat SEO

Die Grenzen zwischen White Hat und Black Hat sind fließend. Viele Maßnahmen liegen in einer Grauzone. White Hat, Grey Hat und Black Hat sind Begriffe aus der Hackerwelt der 80er Jahre. In dieser Zeit wurden aufgrund von fehlenden Regeln Gesetze zur Computerkriminalität erschaffen. Somit sind die Begriffe im Bereich der Optimierung für Suchmaschinen nicht ganz treffend, da es keine Gesetze gibt. Aber Google diktiert die Regeln.

Ein hart umkämpfter Suchmarkt – und Google ist nicht perfekt

Google hat Probleme mit dem Thema SEO. Die Suchmaschinenoptimierung wird vielfach missbraucht, um Top-Platzierungen in der Suchmaschine zu ergattern. Dabei will Google nur Gutes tun. Qualität erkennen und in den Suchergebnissen ausliefern.

Daher gibt Google Webmaster Richtlinien aus. Regeln für Webseitenbetreiber. Wer sie bricht, hat keine guten Karten im Ranking. Dabei bleibt Google oft oberflächlich. Wer will sich schon genau in die Karten schauen lassen. Das Missbrauchspotenzial ist zu groß. Als absoluter Marktführer ist Google zentraler Besucherlieferant im Web. und stellt insgesamt viele nützliche SEO Informationen bereit.

Panda, Penguin, Hummingbird – Google Evolution

Die Luft für Optimierer wird dünner. Google lernt schnell. Der Suchgigant arbeitet ständig an den Faktoren der Einsortierung. Fast täglich werden Änderungen an der Maschine vorgenommen. Nur einzelne Google-Updates erhalten Namen.

Wann ist SEO hilfreich? Wo beginnt die Überoptimierung? Ein Katz und Maus Spiel. Gezielte Methoden, das Ranking zu pushen, funktionieren nach wie vor. Wenn auch teilweise nur temporär. Die unerwünschten Methoden werden selten öffentlich gemacht. Black Hat SEO wird vorrangig offline diskutiert und demonstriert. Alle Beteiligten vereinbaren Stillschweigen. Das Geschäftsmodell hat aber eine immer kürzere Lebensdauer.

Wie entsteht Qualität?

  • Kenne Deine Zielgruppe.
  • Kenne das Wording deiner Zielgruppe.
  • Erstelle Inhalte mit echtem Mehrwert.
  • Achte auf eine funktionierende Qualitätskontrolle.
  • Kontinuität & harte Arbeit.

Wie beweise ich Google Qualität?

  • Verwendung passender HTML-Strukturen.
  • Korrekte Rechtschreibung und Grammatik.
  • Fokus auf Optik, Usability und Nutzererlebnis
  • Maßvoller Einsatz von White Hat SEO.
  • Einsatz von Webanalyse.
  • Einsatz semantischer Code-Auszeichnung.

Weitere Informationen im Internet zu White Hat SEO

Von backlinkgeschwängerten White Hat SEO Hennen

Es war einmal in der idyllischen White Hat SEO Backlink Welt…

In einem fernen, netzwertigen Land leben glücklich und zufrieden die White-Hat SEO Cowboys.

Sie verdienen ihr täglich Brot mit der Aufzucht und Pflege von SEO-Hennen. Mit viel Zuneigung und Geduld umsorgen sie ihre Tiere und kümmern sich um einen artgerechten Lebensraum. Das beste biologische und organische Futter ist gerade gut genug, um die qualitativ hochwertigsten Link-Eier in der ganzen SERP-Umgebung zu erhalten. Diese Backlink-Eier sind sehr begehrt und deren Verkauf lassen die White Hat Cowboys ein angenehmes Leben führen. Nichts kann ihre Idylle trüben und alle leben in friedlichen Leads zusammen. Eine eigens ausgebildete White Hat Security Einheit sorgt nach außen hin für Eintracht und Sicherheit. Weiterlesen

Social SEO: Was bringen soziale Netzwerke?

Die Bedeutung von sozialen Netzwerken gewinnt für Unternehmen, Verbände oder NGO´s enorm an Fahrt. Sie ahnen schon: mit sozialen Netzwerken sind hier nicht der örtliche Turn- oder Kegelverein gemeint, sondern vielmehr die Internetgrößen Facebook, Twitter, Google+, Xing und weitere. Ist Ihr SEO-Team schon auf „Social Signals“ vorbereitet?

Knapp 30 Millionen Menschen in Deutschland in sozialen Netzwerken!

Im Jahr 2011 nutzten lt. einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mehr als die Hälfte (53%) aller Internetnutzer in Deutschland soziale Netzwerke für private Kommunikation. 29,6 Millionen Menschen (im Alter ab zehn Jahren) kommunizierten dem Amt zufolge über diese Medien im Internet. Diese sehr hohen Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke sprechen eine deutliche Sprache. Kann ein Unternehmen es sich leisten, dieses geballte Leserpotential zu verschenken? Wohl kaum.

Hier finden Sie weiterführende Informationen:  Neue Auflage: Leitfaden Social Media

Was sind Social Signals?

Haben Sie in Facebook schon einmal auf „Gefällt mir“ geklickt? Oder für einen Beitrag in Google+ eine „+1“ vergeben? Oder Sie waren von einer Twittermeldung so begeistert, dass Sie auf „Retweeten“ geklickt haben! Dann wissen Sie bereits, wovon hier die Rede ist. Mit derartigen Aktionen, also dem Drücken auf sogenannte Social Buttons haben Sie demjenigen eine Empfehlung ausgesprochen, welcher diese Beiträge veröffentlicht hat. Oder anders gesagt: Sie haben Links in Form von Social Signals generiert.

Wie bewertet Google die Social Signals?

Das Klicken auf Facebook-Like-, Google-Plus-One- oder Twitter-Share-Buttons nennt man auch Social Shares. Social Shares lösen Social Signals aus. Bis vor wenigen Wochen war sich die Fachwelt überwiegend einig, dass Social Signals von Google für das organische und News Ranking verwendet werden. Allerdings hat der Google-Ingenieur „Matt Cutts“ seine diesbezügliche Aussage von 2010 in jüngster Zeit selbst wieder relativiert. Am Veröffentlichungstag der neuen Webmaster Guidelines im August 2012 bestätigte er, dass Social Signals derzeit keinen direkten Einfluss auf das Google-Ranking einer Website haben. Google hat weder bei Facebook noch bei Twitter vollständigen Zugriff auf die notwendigen Daten. Bei Google+ ist der volle Zugriff zwar vorhanden, allerdings liefert dieses Netzwerk noch zu wenig brauchbare Daten.

In diesem Zusammenhang erschwert auch Googles Verschleierungspolitik hinsichtlich der Suchalgorithmen eine genauere Aussage.

Hin und wieder sind jedoch auf Fach-Kongressen dem einen oder anderen Google-Mitarbeiter Hinweise zu entlocken, die etwas weiter helfen können. Uli Lutz, Mitarbeiter im Search Team von Google, gab auf die Frage eines Zuschauers auf dem WebCongress Barcelona die Auskunft, dass  zumindest für die Zukunft stark davon auszugehen ist, dass Social Signals als Rankingfaktor für die Bewertung von Webseiten herangezogen werden.

Der folgende Beitrag auf „seo-united.de“ verdeutlicht die kontroverse Diskussion zum Thema „Social Signals“ in anschaulicher Weise: Social Signals: Korrelation = Kausalität?

Tipp: Unabhängig davon wie Google die Social Signals derzeit bewertet: nutzen Sie die sozialen Netzwerke für Ihren Linkaufbau! Links aus sozialen Netzwerken sind beispielsweise ein guter Indikator für die Akzeptanz einer Website im B2C-Segment. Darüberhinaus erhöht die rege Aktivität in den sozialen Netzwerken die Reichweite und Reputation von Unternehmen.

Alle Anfänger aber auch Profis, die sich über „organischen Linkaufbau“ informieren möchten, finden beispielsweise hier eine gute Gelegenheit:  Linkaufbautour 2012

Social Sharing und Datenschutz!

Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist Social Sharing nicht ganz unbedenklich, da die Social Buttons schon beim Laden der Seite – ohne Zutun des Anwenders – die Daten der Nutzer an die Betreiber der Sozialen Netzwerke übertragen. Facebook & Co. können mit diesen Daten komplette Nutzerprofile erstellen. heise online bietet deswegen die zweistufige 2 Click Social Button Lösung an, welche die Daten nur mit Zustimmung der Anwender übermittelt.

Wichtige Quellen im Internet zum Thema Social SEO

Duplicate Content in Online-Shops?

Individuelle Produktbeschreibungen in Shops sind häufig nur begrenzt realisierbar. Vor allem bei Produkten mit geringen Differenzen zu Nachbar-Produkten innerhalb einer Shop-Kategorie. Abhilfe kann die Mehrfachnutzung übergeordneter Kategorietexte schaffen. Ein SEO-verträgliches Vorgehen?

Aus SEO-Sicht wird Content-Marketing immer relevanter. Shopbetreiber sollten demzufolge möglichst qualitativ hochwertige Produkttexte erstellen – für Nutzer ebenso wie für die SEO. Was viel Zeitaufwand erfordert. Und in der Umsetzung die eine oder andere Tücke in sich birgt. Eine davon ist den meisten Shopbetreibern gut bekannt: Nicht jedes angebotene Produkt ist einzigartig. Die Folge: Die Produktbeschreibung ist kurz und/oder wenig individuell. Warum? Weil das Produkt Teil einer Gruppe ist. Weil es sich nur im Detail von anderen Produkten unterscheidet. Notebooks beispielsweise, der selben Produktfamilie angehörig, baugleich, jedoch mit unterschiedlichen Prozessoren oder Screens. Die Beschreibungen fallen für die ganze Produktfamilie nahezu identisch aus.

SEO-hochwertige Produktbeschreibungen

Naheliegende Lösung für betroffene Online-Shops: Die Artikel-Beschreibung beginnt individuell. Alle weiteren Informationen aber speisen sich aus dem übergeordneten Kategorietext. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Die Artikelbeschreibung setzt sich aus einem relativ kurzen Text zur „Prozessor-Leistung“ und einem ausführlicheren Kategorietext zur Notebook-Familie zusammen. Das ist für Shopbetreiber effektiv. Und für Kunden ist es praktisch, schließlich finden sie in der Artikelbeschreibung alle notwendigen Informationen. Ohne Blättern, ohne Klicken.

Googles Sicht der Dinge: Duplicate Content?

Laut Google sollen Sites primär für Nutzer, nicht für Suchmaschinen erstellt werden. Das elementare Interesse des Shopbetreibers ist: Der Kunde muss das Produkt des Online-Shops finden. Was also bedeutet die oben genannte Vorgehensweise aus SEO-Sicht? Drei relevante Stichwörter liefert Google selbst in den gerade aktualisierten Richtlinien für Webmaster:

  • Duplicate Content bedeutet: Zwei (nahezu) gleiche Dokumente sind unter verschiedenen URLs erreichbar.
  • Kopierte Inhalte sind wertlos, selbst dann, wenn sie qualitativ hochwertig sind, aber keinen weiteren nützlichen Content bereitstellen.
  • Automatisch generierter Content sollte dringend vermieden werden.

Wie dehnbar ist „nahezu gleiche Dokumente“? Reicht der zusätzliche, individuelle Content aus? Registriert Google die feinen Unterschiede zum Beispiel in Text oder Artikelbild eines Online-Shops? Oder wertet Google entsprechende Shopseiten als Duplicate Content? Diskussion und Erfahrungsaustausch ist erwünscht! Ganz sicher gilt: Das Verhältnis von Duplicate Content zu individuellem Inhalt sollte so weit irgend möglich optimiert werden. Wozu freilich auch externe Posts per Social-Media beitragen können. Die generelle Einschätzung von SEO-Experte M. Hövener vor dem Hintergrund der aktualisierten Google-Guidelines stimmt auch für Shops zuversichtlich: „Keine grundsätzliche Angst vor Duplicate Content. In geringem Umfang ist das kein Problem.“

Weiterführende Infos zu SEO und Duplicate Content