Social Media Trends 2015

Social Media Trend: Social Media wird marktorientierter!

Die mobile Nutzung von sozialen Netzwerken wächst. Zudem sind Social Ads im Kommen, Facebook und Twitter sind hier die Vorreiter … es wird also wieder mal spannend.

Social media trends 2015 – Fünf Trends:

  1. Social Media Trend 1: Social ist Mobil: Die mobile Nutzung von sozialen Netzwerken wächst und wächst, das heißt der mobile Kanal ist in Zukunft entscheidend. Daher ist eine Optimierung erforderlich und zwar von der Homepage bis zur e-mail.
  2. Social Media Trend 2: Ohne Geld keine Reichweite: Facebook ist Vorreiter. Social Ads sind im Kommen, das heißt kostenlose Reichweiten gibt es nicht mehr, und bei der Zielgruppenanalyse und dem Targeting muss sich was verbessern. Facebook-Ads werden teurer, doch Twitter-Ads werden zum Standard-Repertoire gehören. Das bedeutet, dass auch KMU investieren können. Twitter will übrigens das beste Ad-System im Social Media Bereich bieten, wird aber noch von Facebook überflügelt.
  3. Social Media Trend 3: Content Marketing und Social Media Marketing verschmelzen
    Content Marketing geht nicht ohne Social Media Marketing und vv. Denn ein Content braucht Verteilungsmöglichkeiten und eine Community braucht gute Inhalte/Themen, um auf sich aufmerksam zu machen und gut im Gespräch zu bleiben.
  4. Social Media Trend 4: Social Media wird endlich Dialogkanal.
    Mit sozial ist Interaktion gemeint. Auch für Marken ist Interaktion wichtig. Nicht nur im eigenen Kanal, sondern Social-Media-weit >>> Social Media als erfolgreichster Dialogkanal 2015 !!
  5. Social Media Trend 5: Instagram setzt weltweit zum Siegeszug an, auch in Deutschland
    Wenn es um Bilder geht, ist Instagram unangefochten ganz vorne. In Deutschland sind es mittlerweile 3 Mio. User. Jedoch geht es nicht mehr nur um Bilder, sondern auch um Micro-Videos, und auch Instagram wird – wie schon Facebook und Twitter – ein Ad-System haben.

Wichtige Quellen im Internet zum Thema Social Media Trends 2015

 
Autorin: Sonja Schmid, München

Corporate Blogs in der Social Media Strategie – Die Vorteile

group-239251_640Corporate Blogs haben in der Welt von 2.0 anscheinend ihren Höhepunkt erlebt. Doch die Pluspunkte des Corporate Blogs sind überzeugend.

Die Diskussion zum richtigen Einstieg in die Social Media Welt habe ich an meinem eigenen Arbeitsplatz erlebt. In einem deutschen Finanzdienstleistungs-Unternehmen wollte man jung, dynamisch und modern sein. Unsere digital Natives jubelten bereits und feilten an Facebook- und Youtube-Konzepten mit ersten fingierten Dialogen. Doch dann kamen die Spaßbremsen. Der Pressechef hatte als Erster Einwände, denn ohne Social Media Guidelines sei dieses Unterfangen mit einem impulsiven Vertrieb hochexplosiv.

Die Leitplanken für den Social Media-Benimmcode erstellte ein Task Force Team. Erst nach einem Jahr unterzeichnete der Vorstand die Guidelines. Unter anderem bestimmten die eng gedruckten Zeilen, dass ein Facebook-Portal nur geschlossen ohne Dialogfunktion stattfinden durfte. Der Spielraum war zu gering, um das Dialogmedium ernsthaft zu nutzen. Es bot sich nur noch ein Tool an: Ein firmeneigenes Blog-Portal.

Strenge Social Media Guidelines: Eine Notlösung wird zum Ass im Ärmel

Ohne es zu ahnen, machte mein ehemaliger Arbeitgeber mit seiner Entscheidung für den Corporate Blog den richtigen Schachzug. Denn immer mehr Vorfälle im Social Network zeigen, dass Facebook, Twitter und Co. „nur geborgt“ sind. Sascha Lobo für viele Blogger die Social Media Koryphäe schlechthin, beschreibt in seiner Spiegel-Kolumne das Risiko: „Eigentlich ist es eine Banalität und sollte gar nicht mehr erwähnt werden müssen: Daten auf sozialen Netzwerken müssen unter allen Umständen so behandelt werden, als könnten sie jederzeit verloren gehen.“

Euer Internet ist nur geborgt

Ein scheinbar veraltetes Tool verdient die Renaissance

Jene, die sich zu einem selbst gehosteten Corporate Blog durchringen, haben die Chance, sich eine eigene Community aufzubauen. Damit behält das Unternehmen die Rechte an seinen Inhalten. Während Facebook-Nutzer damit rechnen , bei einer eventuellen Schließung der Plattform alle Fans zu verlieren, besteht die Community eines Corporate Blogs solange wie das Unternehmen.

Mitarbeiter geben einen Blick hinter die Kulissen

Der Corporate Blog lebt vom Engagement der Mitarbeiter. Klaus Eck von www.pr-blogger.de sieht hier ein Risiko, das schnell zur Chance wird: „Im digitalen Trainingscenter namens Corporate Blog sieht jeder die Stärken und Schwächen eines Autorenbeitrags. Diese Transparenz ist ungewohnt und zu Anfang verstörend, befriedigt aber durchaus, wenn das Feedback sich häuft und positiv ausfällt.“

Corporate Blogs als Kommunikationszentrale

Corporate Blog versus Facebook

Die Mitarbeiter haben die Chance hautnah aus ihrem Berufsalltag zu erzählen. Infotainment und konkreter Service ist ein Mehrwert für die Community. Der Blog kann sich über Suchmaschinen nachhaltig positionieren. Im Facebook ist die Suche nach Themen hingegen nicht möglich.

Das Unternehmen kann über dieses Portal sichtbarer werden und ist für die User leicht zugänglich. Ein Auftritt auf Facebook, Google+, Twitter oder Pinterest verwehrt der Zielgruppe ohne entsprechenden Account den Weg zum Unternehmen. Gibt es einen Corporate Blog, gibt es hingegen die Möglichkeit der Verlinkung des Corporate Blogs auf die Social Media Kanäle. Damit werden alle User erreichbar.

Ein Corporate Blog braucht ausdauernde Autoren

Ohne ein festes Autorenteam, wird der Blog schnell sein Ende finden. Selbst erfahrene Blogger wie Klaus Eck kennen die Momente, in denen ein regelmäßiger Blogeintrag nicht in den Zeitplan passt: „Ich bin selbst in diesem Jahr gerade einmal zu jeweils einem Blogbeitrag im Monat gekommen. Im ersten PR-Blogger-Jahr waren es noch rund fünf Beiträge in der Woche. Daraus sind dann neben zahlreichen Fachartikeln in Zeitschriften auch meine Bücher “Corporate Blogs“, “Karrierefalle Internet” und “Transparent und glaubwürdig” hervorgegangen. Zum Glück konnte ich einige Autoren für den PR-Blogger gewinnen, sonst wäre dieser längst Geschichte.“

Weiterführende Links zum Thema Corporate Blog:

Was ist Content Marketing?

Was ist Content Marketing eigentlich? Was ist die beste Content Marketing Strategie? Und ist Content Marketing der Online Marketing Trend 2015? Eine Definition: Content Marketing ist die Kreation und Distribution von Zielgruppen-relevanten Inhalten im Web.

Online Marketing Trend 2015?

Unklarheiten entstehen beim näheren Hinsehen. Schnell bestärkt sich der Eindruck, daß Experten den neuesten Online Marketing Trend selbst nicht gut umreißen können und sich hinter Schlagworten verstecken. Sind Content Marketing Strategien also Hype?

Aussagen über die sich Anhänger und Gegner des Content Marketing einig sind:

  • Beim Content Marketing stehen Konsumenten mit ihren Bedürfnissen im Vordergrund, nicht die eigene Marke.
  • Eine Content Marketing Strategie verfolgt langfristige Ziele, nicht schnelle Resultate wie das kurzfristige Steigern von Absatzzahlen.
  • Der neue Online Marketing Trend 2015 soll nutzenstiftende, hochwertige Inhalte liefern und marktschreierische Selbstdarstellung vermeiden.

Da hört der Konsens schon auf. Woran aber scheiden sich die Geister?

Ist Content Marketing der Online Marketing Trend 2015?

These: Der Online Marketing Trend 2015 ist Content Marketing. Eine Content Marketing Strategie verschafft Sichtbarkeit. Relevante Inhalte überzeugen Kunden, erhöhen den Dialog und verbessern die Reputation einer Marke. Hochwertigkeit von Inhalten kommen der SEO zugute und schaffen Markenbindung.

Antithese: Content Marketing ist alt! Neu ist es lediglich im Web, wo Content Marketing Strategien jene bisherigen Online Marketing Trends ersetzen sollen die keine relevanten Resultate erzielen. Hinter Content Marketing verbirgt sich vor allem die Hoffnung jener, welche die wirtschaftlichen Realitäten des Marktes nicht kennen. Selbsternannte Experten versprechen das Blaue vom Himmel, denn Content Marketing ist das Gegenteil eines verkaufsorientierten Marketing und kaum messbar. Ein teures Experiment also.

Beispiel einer Content Marketing Strategie:

Content Marketing ist z.B., wenn eine Hotelgruppe in Social Media Foren oder auf Blogs die Frage eines Reisenden nach Restaurant Tipps beantwortet; dies allerdings ohne für das eigene Hotel zu werben und insbesondere auch dann wenn der Reisende bei der Konkurrenz nächtigt.

Der Befürworter einer Content Marketing Strategie erkennt hier die Gelegenheit für langfristige Kundenbindung und die Stärkung von Markenreputation. Hingegen sieht der Gegner einer Content Marketing Strategie darin die Vergeudung von Ressourcen.

Bild zu: Was ist Content Marketing?

cc Bild von Felixibel. Was ist Content Marketing?

Was ist Content Marketing: Strategie oder Hype?

Verpufft der Hype um das Content Marketing in den nächsten Jahren wieder? Sind Marken ihre eigene Medienunternehmen? Lohnt sich der wirtschaftliche Aufwand? Noch sind diese Fragen nicht entschieden. Die Content Marketing Blase – falls es eine ist – wird dann platzen, wenn die Unternehmen keine Umsatz steigernden Resultate sehen.

Die Werbe- und Content Branche freut sich erst mal. Denn es gibt viel zu tun…

Was ist Content Marketing?…

Mehr zum Thema Content Marketing und Online Marketing Trend 2015:

Social Media ROI – Verschiedene Gedanken zur Messbarkeit

Die Frage nach der monetären Messbarkeit und damit die Frage der Vorteile von Social Media Aktivitäten für Unternehmen ist in einschlägigen Blogartikel weiterhin nicht einfach beantwortet. Ich möchte heute fünf Gedankenansätze vorstellen, die einem gute Argumente liefern den Social Media ROI ernst zu nehmen.

  1. Konkrete Ziele definieren – Social Media ROI messen.

  2. Um zu konkreten Zahlen zu kommen, müssen wir die definierten Ziele einer Social Media Aktivität in monetäre Größen umwandeln. Wäre z.B. das Ziel „mehr Neukunden“ zu erreichen, können wir als messbare Größe die Anzahl der neuen likes nehmen. Dann definieren wir, wieviel Euro ein like Wert ist. So können wir den vereinfachten Social Media ROI errechnen: ROI = Gewinn : Kosten = likes x Wert : Kosten. (Bsp. ROI = 10000 x 2€ : 10.000 € = 200%)

  3. Kostensenkung statt Messung des
    Social Media ROI

  4. Ein ganz andere monetärer Ansatz ist es, herauszufinden, welche Kostensenkungen mit Social Media zu erzielen sind. Hierbei wird nicht der Social Media ROI gemessen. Wie z.B. im Supportbereich: In dem man eine Support Community einrichtet, mit ein bis zwei Mitarbeitern, die die Telefonhotline mit fünf Mitarbeitern ersetzt.

  5. Warum Social Media – was kostet der Verzicht auf Social Media Aktivitäten?

  6. Kann es sich ein Unternehmen überhaupt leisten, sich nicht aktiv in Communities zu engagieren. Kunden und Interessenten erwarten es einfach, mit Unternehmen in Dialog treten zu können. Auch gegenüber Wettbewerbern verbessern die Unternehmen ihre Position, wenn Sie im Web auf vielen Kanälen kompetent präsent sind. So lässt sich die Frage nach dem warum Social Media einfach beantworten.

  7. Social Media ROI wird zu Return of Interest oder Influence.

  8. Der Return of Interest bedeutet hingegen einen Wechsel in der Denkhaltung. Er versucht darzustellen, welche Faktoren die Einflussnahme beeinflussen: Parameter sind hier die Beteiligung der user, wie glaubhaft die Botschaften sind und welche Multiplikatoren es gibt. Der Einfluss in Social Media Plattformen ist stark geprägt von der Glaubwürdigkeit und des Engagements eines Unternehmens. Einfluss kann daher nicht erkauft oder erzwungen werden. Mit zunehmendem Einfluss gewinnt der Brand oder das Unternehmen auch eine Zunahme von Sozialer Währung. Soziale Währung entsteht durch das Gefühl der Gemeinschaft und gewährt der Zielgruppe Zugang zu Informationen und Wissen.

  9. Der Social Media ROI ist nicht messbar

Social Media ROI - warum Social Media wichtig ist

Social Media ROI – warum Social Media wichtig ist

Vergessen wir die Zahlen und schauen wir an was wirklich wichtig ist. Bei der Messung des Social Media ROI geht es in diesem Ansatz nicht mehr um klassische Zahlen, sondern um Werte wie Effektivität, Benefits und indirekte Kosten und Einnahmen.

Fazit zum Thema Social Media ROI:

Die Gründe für Social Media Marketing Aktivitäten von Unternehmen sind vielfältig und müssen sich nicht immer rechnen lassen, um zur Entscheidung zu kommen, Social Media im eigenen Unternehmen zu installieren.

Wichtige Quellen im Internet zum Thema Social Media ROI

Social Media und die German Angst vor dem „Shitstorm“

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Social Media

Social Media bietet Unternehmen große Chancen. Die „German Angst“ vor der Netzöffentlichkeit ist in deutschen Vorständen noch stark verbreitet. Daher beschäftigen sich deutsche Unternehmen mit folgenden Fragen. Was ist Social Media? Welche Chancen und Risiken bietet Social Media? Was tun im Falle eines Shitstorm? Weiterlesen

Kostenlose Social Media Tools

Social-Media-Monitoring-Tools messen Aktivitäten im Internet und kosten 500 Euro pro Monat. Sind kostenlose Social Monitoring Tools eine Alternative?

Was ist Social Media Monitoring?

Mit Social Media Tools identifizieren, beobachten und analysieren Sie Inhalte der User im Internet. Social-Media-Monitoring soll Unternehmen einen permanenten Überblick über aktuelle Themen, Meinungen, Meinungsbildner (engl. Influencer), Kritiker, etc. in Bezug auf das eigene Unternehmen, dessen Produkte und Dienstleistungen oder auch über den Wettbewerb geben. Hierfür erstellen Unternehmen eine Liste von Schlagworten (engl. Keyword Set), nach denen das Social Web durchsucht wird.

Kostenlosen Social Media Monitoring Tools oder Kostenpflichtige?

Es geht nicht nur um die Beobachtung bzw. Messung von quantitativen Daten, sondern auch um die Aufbereitung und Interpretation. Durch Social Media Monitoring können Sie die Stimmungslage der Konsumenten erfassen, schnell und gezielt darauf reagieren. Marktforschung: Sie kennen die Bedürfnisse Ihrer Kunden. Produktentwicklung: Sie können Ihre Angebote gezieler auf Ihre Kunden abstimmen und Sie können die Social Media Aktivitäten um die Konkurrenz analysieren. Mit den kostenpflichtigen Monitoring Tools erwerben Sie „all in One“-Lösungen, die ein komfortables Arbeiten ermöglichen. Dafür müssen Sie ca. 500 Euro im Monat zahlen.

Kostenlose Social Media Monitoring Tools

Zum Einstieg gibt zahlreiche kostenlose Analyse Tools. Hier sind Lösungen, die mehrere Soziale Medien erfassen und sich zum Einsatz in kleineren Firmen eignen