Ist Facebook out?

Facebook ist out – dieser Abgesang auf das größte soziale Netzwerk der Welt begleitet uns seit Jahren. Was ist dran an den hartnäckigen und fast viralen Gerüchten?

Fakt ist, die Nutzer von Facebook werden immer älter, die Jüngeren wenden sich neuen, hipperen Kommunikations-Plattformen zu. Whatsapp, Instagram, Snapchat und Spotify heißen die aktuellen Favoriten der Teens und Twens. „Facebook wird uncool“, titelte Bild schon Anfang 2014. Und der Mediendienst Meedia ließ jüngst einen Schülerpraktikanten das Fazit ziehen: „Facebook ist für mich gestorben.

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Unangefochten die Nummer eins

Fakt ist aber auch, dass das soziale Netzwerk 2015 ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr abgeschlossen hat. „2015 was a great year for Facebook. Our community continued to grow and our business is thriving“, so Mark Zuckerberg, Facebook-Gründer und CEO. Wer die weltweiten Seitenaufrufe von Social-Media-Portalen vergleicht, hat keine weiteren Fragen:

  • Facebook liegt weit vorn und erreicht laut einer aktuellen Statistik vom November 2015 mit rund 83 Prozent aller Social-Media-Seitenaufrufe einen unangefochtenen Spitzenplatz unter den Mitbewerbern. Weit abgeschlagen die angebliche Konkurrenz: Pinterest, Twitter, Tumblr und andere.
  • Und selbst wenn die Nutzerdaten des Mutterkonzerns schwächeln, mit Instagram und Whatsapp hat sich Facebook zwei Sahneschnittchen des digitalen Marktes geangelt. Die Foto-Community Instagram wächst Jahr für Jahr im dreistelligen Millionenbereich und ist mit aktuell über 400 Millionen Nutzern weltweit unter den US-Teenagern eine der beliebtesten sozialen Plattformen. Der Messenger-Dienst Whatsapp ist mit einer Milliarde Nutzern global die absolute Nummer eins vor allem bei den Jüngeren.
  • Facebook will Potenziale heben: Zuckerberg hat die weißen Flecken der Internet-Welt ins Visier genommen. Seine Initiative Internet.org will Menschen ohne Internet-Anbindung mit kostenlosen Zugängen zu Internet-Diensten beglücken, an erster Stelle natürlich: mit Facebook.
  • Speziell in Deutschland ist Facebook mehr in als out, wie 27 Millionen aktive Nutzer monatlich beweisen.

Nicht out, nur älter und besser

Facebook sei nicht mehr cool und sexy, lautet die gängige These im Bashing des Mediengiganten. Die Bedienung sei zu kompliziert und das Freundschaftsnetzwerk zum Datenkraken verkommen, der die Mitglieder in seiner Sammelwut mehr und mehr verprellt. Aber: Facebook ist nicht nur älter geworden, Facebook hat auch dazugelernt.

Seit Mark Zuckerberg seinen Konzern 2012 an die Börse brachte, ist einiges passiert: Zuckerberg hat gemerkt, dass das Konzept der Freundschaftsplattform nicht ausreicht, um den Konzern in die Zukunft zu führen. Er hat seine Strategie für Facebook geändert und sich aufgemacht, dem Internet-Giganten Google die Stirn zu bieten.

Strategie für die Zukunft

Die Zahl der Smartphone-Zugriffe aufs Web steigt Jahr für Jahr sprunghaft an. Mehr als 50 Prozent der User nutzen Facebook ausschließlich per Smartphone, von fast 1,6 Milliarden Facebook-Nutzern monatlich loggen sich nur noch 149 Millionen Menschen ausschließlich von ihrem Desktop aus ein. Facebook hat den Trend erkannt und will durch Zukäufe und Eigenentwicklungen die Nummer eins im Mobile-App-Markt werden. Das Facebook-Profil könnte so künftig zum primären Eintrittstor in die digitale Welt werden.

Auch an anderer Stelle bleibt Facebook am Ball: Im Bereich Video tritt es in direkte Konkurrenz zu YouTube, nicht zuletzt mit dem aktuellen Live-Video-Tool. Und als Werbeplattform steigert Facebook für Unternehmen sogar seinen Reiz: und sei es auch nur als Schlüssel- und Landing-Plattform, mit der man zielgerichtet in einen Kosmos aus Satelliten-Portalen funken kann.

Fazit: Marktmacht macht sexy, und so ist Facebook noch lange nicht out, nur anders. Der Daumen zeigt weiter nach oben.

Content-Marketing: Content bleibt King

Die Ausgaben für Content-Marketing steigen weiter. Statt Konsumenten mit banaler Werbung zu konfrontieren, überzeugen immer mehr Unternehmen ihre Kunden durch intelligentes Content-Marketing. Diese Inbound-Marketing-Strategie trennt auch in Zukunft die Spreu vom Weizen

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Interessante Inhalte sind das A und O des Content-Marketings © User:Colin / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-4.0

Wer Content-Marketing als Strohfeuer bezeichnet, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Firmen wie Red Bull, Schwarzkopf oder Coca Cola machen es vor, wie erfolgreiches Content-Marketing betrieben wird. Statt Konsumenten mit platter Werbung einzudecken, bieten sie ihnen informative, nützliche und unterhaltsame Inhalte. Dieses Vorgehen ist nötiger denn je. Ansonsten laufen Unternehmen Gefahr, von ihrer Zielgruppe nicht wahrgenommen zu werden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Im Gegensatz zu früher existiert heutzutage eine Vielzahl an Medienformaten. Etablierte Kanäle wie Radio, Fernsehen oder Zeitungen/Zeitschriften haben mit mobilem wie stationärem Internet sehr starke Konkurrenz bekommen. Einhergehend mit der Fülle an Informations- und Unterhaltungsquellen, sowie dem technischen Fortschritt hat sich auch das User-Verhalten grundlegend geändert. Eine groß angelegte Werbekampagne erreicht nicht mehr automatisch zahlreiche Konsumenten. Beispiel TV-Werbung. Neben bekannter Streuverluste durch Wegzappen oder Erledigung diverser Tätigkeiten während der Werbepausen macht der Konsum von Sendungen per Video-on-Demand bzw. Mediatheken Werbern einen Strich durch die Rechnung.

Content-Marketing als relevante Facette des Inbound-Marketings

Als probates Mittel gegen schwindende Reichweite hat sich Content-Marketing als Teilbereich des Inbound-Marketings erwiesen. Voraussetzungen dafür sind eine gründliche Zielgruppenanalyse und eine entsprechende Content-Strategie. Denn nur wer weiß, wie und wonach potentielle Kunden suchen, kann entsprechende Angebote erstellen. „Heute muss man viel überlegter und strategischer vorgehen als früher“, bestätigt Gini Dietrich, CEO von Arment Dietrich. Das Produkt bleibt zunächst im Hintergrund. Einfach gestrickte Inhalte gehen aufgrund der Angebotsfülle sang- und klanglos unter. Das Motto lautet: Je exklusiver, desto besser! Internetsurfer werden beispielsweise mit Star-Interviews (Coca Cola), Stylingtipps (Schwarzkopf) oder Aktionen mit bekannten Bloggern (Red Bull) auf die Firmen-Seiten gelockt. Inbound-Marketing par excellence. Ganze Themenwelten werden erschaffen, um potentiellen Kunden jede drängende Frage automatisch zu beantworten. Erst danach gibt es passende Produktempfehlungen. Diese Herangehensweise steigert nicht nur das Firmenimage, sondern lotst auch Neukunden auf die eigene Seite.

Content-Marketing – Fünf Vorteile, die überzeugen

  • hochwertiger Inhalt beschert hohes Ranking bei Google
  • im Gegensatz zu klassischer Werbung nachhaltig, weil langfristig Traffic generiert wird
  • gesteigertes Ansehen
  • Perfektes Werkzeug zur Kundenbindung und Kundengewinnung
  • bessere Erreichbarkeit von vielen Menschen

Gesucht und ganz leicht gefunden

Im Klartext heißt das: potentielle Kunden kommen zur Werbung und nicht umgekehrt. Klassisches Inbound-Marketing eben. Die Mehrzahl der Deutschen fühlt sich von gut gemachtem Content und Storytelling angesprochen – spannende Geschichten statt plumpe PR- und Werbebotschaften kommen an. Das wundert nicht, schließlich erhalten Verbraucher einen Mehrwert für ihren Besuch. Es funktioniert allerdings nur, wenn die erstellten Inhalte auch gefunden werden. Jetzt kommt ein weiterer großer Vorteil von Content-Marketing ins Spiel: Google liebt hochwertige Inhalte und bevorzugt diese Seiten bei der Positionierung in den Trefferlisten. Die Content-Erstellung mag im ersten Moment teuer erscheinen. Zu Bedenken ist jedoch, dass diese Informationen langfristig für Zugriffe auf den eigenen Webseiten sorgen. Ganz im Gegensatz zu einer Werbekampagne, der nach Ablauf der Schaltung langsam die Luft aus geht. Mittlerweile verstehen immer mehr deutsche Unternehmen die Relevanz von Content-Marketing. Das belegt die „Content-Marketing-Entscheider-Studie 2015: Relevance – Performance – Technology – Efficiency“ des Content-Marketing-Spezialisten The DIGITALE in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut facit research. 100 Geschäftsführer und Marketingentscheider von mittleren und großen Unternehmen haben in Interviews bestätigt, dass sie die Budgets für Content Marketing in den nächsten fünf Jahren um 82 Prozent erhöhen. Durchschnittlich werden die Ausgaben auf rund eine viertel Million Euro steigen. Diese Zahlen bestätigen: Content Marketing geht noch lange nicht die Luft aus. Schreiben und profitieren sie mit!

Links:

Content-Marketing-Eintrag bei Wikipedia
Content Marketing Entscheider-Studie
So entwickelt man eine Content-Marketing-Strategie

Pinterest Marketing – Warum lohnt es sich für Unternehmen?

Pinterest Marketing kann im Web nicht mehr ignoriert werden. Durch die spezielle Systematik erreichen Unternehmen ihre Zielgruppe online jetzt noch einfacher und zielgerichteter. Aber was ist Pinterest und welche Vorteile hat es im Vergleich zu anderen Social Media Plattformen?

„Bei uns stehen Inhalte im Mittelpunkt, mit denen man seine Zukunft planen kann. Da geht es weniger um den Kontakt zu anderen Menschen, vielmehr um den Kontakt zu Inhalten und Marken.“ (Jan Honsel, Country Manager DACH Pinterest – Quelle: http://meedia.de)

Was ist Pinterest?

Bei Pinterest dreht sich alles um Bilder. User und Unternehmen legen virtuelle Pinnwände in Form von Bildsammlungen an. Sie stellen darauf Bilder von der eigenen Website zum Pinnen bereit oder gehen auf Pinterest sowie im Web auf Entdeckungsreise. Hier sammeln, teilen und kommentieren User die Inhalte die ihnen gefallen.

Pinboard

Im Pinterest Marketing müssen Unternehmen ihre digitalen Pinnwände in den Fokus rücken.

Anders als bei anderen Social Media Plattformen, wo das Vernetzen und der Austausch mit Freunden im Vordergrund stehen, sind Pinterest-User an Inhalten interessiert. Sie agieren zukunftsorientiert und suchen gezielt nach Themen und Produkte die für sie demnächst relevant sind. Pinterest Marketing ist eine wahre Goldgrube für Unternehmen.

Pinterest Marketing – was spricht dafür?

  • Hohe Akzeptanz:
    Pinterest-User suchen aktiv nach Inspirationen. Bilder von Unternehmen werden somit nicht als Werbung empfunden – in anderen Social Media Plattformen dagegen schon. Ein User auf Pinterest vernetzt sich eher mit einem Unternehmen als auf Instagram.
  • Kauffreudige User:
    Die Zielgruppe ist zu 70 Prozent weiblich. Durch den hohen Verbraucheranteil mit Interesse am Einkauf wird Pinterest künftig vor allem auch Online-Shops anziehen. In den USA ist Pinterest Marketing bereits einen Schritt weiter als in Deutschland. Hier werden derzeit Promoted Pins, Ad Pins und Buy Buttons getestet. Buy Buttons ermöglichen es, ein gepinntes Produkt direkt zu kaufen ohne Pinterest dafür zu verlassen.
  • Schnelles Wachstum:
    Nach 5 Jahren im Markt müssen sich immer weniger User fragen: Was ist Pinterest überhaupt? Im September 2015 verkündete die Social Media Plattform über 100 Millionen monatliche User weltweit. Die Anzahl der aktiven User hatte sich zu diesem Zeitpunkt binnen 18 Monaten weltweit verdoppelt, in Deutschland in 12 Monaten bereits verdreifacht.

    Der User-Zuwachs zeigt – Pinterest ist eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu anderen Social Media Plattformen (siehe u.a. Seite 14).
  • Längere Sichtbarkeit:
    Trotz Hashtag verschwinden die Bilder auf Instagram nach relativer kurzer Zeit aus dem Blickfeld des Users. Nicht bei Pinterest. Durch einen Repin, die Pinterest Guided Search und durch Empfohlene Pins kann es Inhalte länger im Sichtfeld der User halten. So verbreiten sich Pins bei Pinterest noch Monate später.

Herausforderungen im Social Web

  • Zeitfaktor:
    Wie bei anderen Social Media Plattformen, geht der User bei Pinterest i.d.R. nicht gezielt auf die Pinnwand des Unternehmens. Er lässt sich über seinen Stream leiten und inspirieren. Die eigenen Bilder müssen vom Unternehmen richtig gewählt und qualitativ hochwertig sein. Zudem geht es im Pinterest Marketing in erster Linie um strategisches Vernetzen, Liken, Repinnen und Kommentieren. Das kostet Zeit.
  • Urheberrecht:
    Pinterest ist mit Vorsicht zu genießen. In Deutschland ist die Rechtslage aus Sicht des Urheberrechts nicht eindeutig. Mit steigender Popularität einer Social Media Plattform werden die Risiken größer. Inhalte werden auf Pinterest bewusst geteilt, jeder User trägt selbst die Haftung für das was er in seinem Netzwerk tut.
  • Konkurrenz:
    Instagram ist mit über 400 Millionen Usern – rund 9 Millionen in Deutschland – die größte Konkurrenz. Die Bilderplattform wächst jährlich im dreistelligen Millionenbereich. Während Pinterest noch vorwiegend Frauen anspricht, erreicht Instagram generell beide Geschlechter.

Fazit: Pinterest Marketing – ja oder nein?

Als „digitales Einkaufszentrum“ wird Pinterest für Unternehmen künftig immer attraktiver werden. Dank des beeindruckenden Wachstums der letzten Monate und zahlreichen Vorteile in den Bereichen eCommerce und Markenbildung können Unternehmen die neue Social Media Plattform nicht länger ignorieren.

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Interessante Quellen zum Thema Pinterest:

Ansteckend: Happy sharing!

Virales Marketing Weihnachten 2015: Alle Jahre wieder lassen wir uns gerne anstecken. In den Social Networks laufen die Weihnachtsvideos auf hochtouren und verbreiten große Emotionen. Lassen Sie sich anstecken und teilen Sie jetzt Videos mit mir und ihren Liebsten

Virales Marketing

Fröhlich oder traurig?

Wiedereinmal musste ich heulen. Das passiert jedes Jahr zur Xmas-Zeit, wenn meine Tränendrüsen diesen emotionalen „Überkitsch“, der vorallem in den Social Networks geteilt, geliked und geliebt wird, nicht standhalten. Es passiert einfach, nicht dass ich besonders sensibel wäre, aber ich stelle fest, dass Videos im Social Web diesen wunden Punkt in meinem Immunsystem perfekt lokalisiert haben. Das Weihnachtsvideos eine sehr bedeutende Stellung im Viralen Marketing eingenommen haben, ist bekannt, aber ist der Erfolg auch wirklich garantiert?

Video-Marketing: Emotionen folgen und teilen

Garantiert ist im Social Network nichts. Bewegungen, Entwicklungen, die man während des Publizierens gut auswerten und gegebenfalls schnell modifizieren und verbessern kann, machen das Virale Marketing sehr interessant für Anbieter. Mit z.B. dem Virality Check: die neue Virality Map von Talkwalker zeigt, wie ein Beitrag, Tweet, oder ein Artikel sich über die unterschiedlichen Medien verbreiten kann. Allerdings ist eine ausgiebige Analyse einer viralen Kampagne immer im Einzelfall zu betrachten. Jede Kampagne hat ihren eigenen Nutzen, ihre eigene Targetgroup, ihre eigenen Verbreitungskanäle, sowie ihren eigenen Zeitpunkt zur Veröffentlichung. Der größte gemeinsame Nenner, um einen Streuverlust zu minimieren, ist die Emotion. Traurigkeit, Hass und Liebe treffen derzeit geballt auf uns ein, so dass wir besonders empfänglich sind für eine emotionale starke virale Marketing Kampagne. Unsere Sehnsucht nach der heilen Welt, wird besonders zu Weihnachten getrackt, um Kampagnen gezielt zu platzieren.

Im Social Network werden täglich Milliarden von Videos gesehen

Das Weihnachtsvideo als Verbreitung für Emotionen hat seine ideale Perfomance in Social Network erreicht. Einfach und schnell lässt sich der bewegte Beitrag über Copy and Paste z. B. per iframe-Code in den eigenen Post integrieren. Diese simple Handhabung bei Facebook und Co. unterstützt den wachsenden Erfolg erheblich. Das kurzzeitige Verweilen auf einem Video entschleunigt nicht nur in der riesigen Informationsflut im Netz, es wird sogar bei der kleinsten Bestätigung eines Bedürfnisses nach Mitteilung sofort geliked oder geteilt. Perfekt, um eine möglichst breite Streuung der Botschaft zu erreichen. Und mit wem? Mit den Freunden, die sich selbstverständlich im Social Network aufhalten. Die Agentur SimplyMeasured aus Seattle im US-Bundesstaat Washington, spezialisiert auf Social-Analytics-Auswertungen, hat kürzlich den „The State of Social Marketing 2015″-Report veröffentlicht. Laut Studie werden bei Facebook täglich 4 Milliarden Videos und bei YouTube täglich 1 Milliarden Videos gesehen. Weitere aktuelle Zahlen & Fakten hat SimplyMeasured in einem PDF: Social Marketing 2015 zusammengefasst.

Social giving: Teilen statt schenken

Ich bin schon längst infiziert und werde deshalb dieses Jahr keine Weihnachtsgeschenke kaufen. Ich verschenke einfach Posts mit Videos, die das ausdrücken, was ich meinen Freunden und Feinden schon immer mal mitteilen wollte. Happy crying!

Virales Marketing: Meine Videobotschaften mit Herz, Stand 01.12.2015

    1. TELEKOM – Episode 11: Weihnachten bei Familie Heins
      Online Marketing mit Offline Message Familie Heins weiß, wie man am Heiligen Abend kommuniziert. Start: 20.11. Gesehen von: 410 378
      https://www.youtube.com/watch?v=e1SvwhA5djg&list=PLbqpvHq7amN9InzerY-KXVEUmVeMLAMVn
    2. OTTO – Weihnachtsfilm 2015 – Weihnachten ist in Dir
      Viraler Virus mit Heulfaktor Ein Postbote findet ein Brief. Danach wird geweint. Start: 16.11. Gesehen von: 732 169
      https://www.youtube.com/watch?v=w_Zhndf74vk
    3. SAINSBURY’s – Mog’s Christmas Calamity
      Katzengejammer zu Weihnachten Katzenvideo mit Niveau. Herzlich. Start: 12.11. Gesehen von: 18 360 245
    4. EDEKA – Weihnachtsclip – #heimkommen
      Viraler Erfolg: ganz Deutschland heult Erst wenn es zu spät ist, wird gehandelt. Oder doch nicht? Start: 28.11. Gesehen von: 10 050 041

Weitere Artikel zum Thema Online Marketing mit dem Schwerpunkt Video

Content-Marketing – 7 Schritte zum Erfolg!

Content Marketing ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren und Trends im Online Marketing. Aufgrund des veränderten, bedarfsorientierten Nutzer-/ bzw. Kundenverhaltens rückt das Content-Marketing als neue Form der Kommunikationsstrategie immer mehr in den Vordergrund. Der User von heute will nicht mit Werbebotschaften überflutet werden, sondern Informationen mit einem echten Mehrwert erhalten, d.h. bedarfsgerechten Content auf den Websites vorfinden.
Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist Content Marketing ein hervorragendes Marketinginstrument, um für „Chancengleichheit“ zu sorgen. Hierzu gibt es ganz aktuell ein e-Book vom Heise Verlag mit dem Titel „Entwicklung einer Content-Marketing-Strategie für kleine und mittlere Unternehmen„. Mit relativ wenig finanziellen Aufwand kann man mit dem passenden Content Marketing Konzept Kunden binden, gewinnen, oder auch die Leadgenerierung vorantreiben. Was brauche ich dazu?

1. Schritt: Ziele und Stärken definieren

Ein Content-Marketing-Konzept definiert, was ein Unternehmen für seine Zielgruppe sein möchte, aufgrund welchen Contents es als solches wahrgenommen wird und wie diese Stärken im Vergleich zum Wettbewerb zu sehen sind.
Welche Ziele will ich mit Content Marketing erreichen? Beispiele:

    • Ich will als Kompetenzführer in meinem Tätigkeitsschwerpunkt wahrgenommen werden.
    • Ich biete Entscheidungshilfen zu beispielsweise Smartphones und Handys.
    • Wir liefern die besten Inspirationen und Anleitungen zum Heimwerken, Schminken etc.
    • Wir wollen Sympathie- und Serviceführer einer bestimmten Branche werden.

Die klassischen Marketingzielen, wie Neukundengewinnung, Kundenbindung, Imageverbesserung, Erhöhung des Bekanntheitsgrades sind übergeordnet. Bei der Content Marketing Strategie steht der Kunde/Interessent an erster Stelle und der relevante Content richtet sich nach seinen Bedürfnissen. Daher spricht man im Zusammenhang mit Content Marketing von Bedarfsgruppen und nicht mehr von Zielgruppen. Mit gezieltem, nutzwertigen Content kann ein einzelner Blogger oder ein kleines Unternehmen mehr Erfolg haben als ein großer Konzern. Entscheidend ist, ob wirklich jeder Beitrag dazu führt, dass die Bedarfsgruppe – auch Personas genannt – das Unternehmen als kompetenter, innovativer, inspirierender, sympathischer oder serviceorientierter wahrnimmt als die Mitbewerber. Ein Content-Marketing-Konzept definiert daher zunächst, was ein Unternehmen für seine Zielgruppe sein möchte, aufgrund welchen Contents es als solches wahrgenommen wird – und wie diese Stärken im Vergleich zum Wettbewerb zu sehen sind.

2. Schritt: Themenrecherche und -auswahl, Themencluster

Der nächste Schritt der Content-Marketing-Konzeption ist die Themenplanung. Unternehmen müssen sich hierbei die Fragen beantworten: Worüber wollen sie sprechen? Was interessiert ihre Zielgruppen/Bedarfsgrupe? Welche Interessenten-/Kundenfragen können und möchten sie beantworten und welche Probleme lösen sie damit? Kurz gesagt: Was sind die relevanten Themen? Die Themenauswahl soll einen konkreten Beitrag zur Erfüllung der Marketingziele bringen. Folgende Fragen können bei der Themenwahl helfen:

    • Was bewegt meine Bedürfnisgruppe? Bsp. Anfragen von Kunden an Vertrieb und Support?
    • Welchen Content bieten Mitbewerber auf ihren Websites, Medien und Blogs?
    • Wie lauten die Keywords in Bezug auf meinen Tätigkeitsbereich?
    • Welche Auswertungen liefern vorhandene SEO- und Social-Media-Monitoring-Tools?
    • Welche Contents sind laut Google-Analytics besonders gut?

Content, der sich nicht mit den Bedürfnissen der User deckt, passt nicht in den Themenplan. Dabei hilft es, Themencluster zu finden – also Begriffe, die mehrere Beiträge zusammenfassen und dennoch konkret sind. Diese Cluster können auch als Navigationsstruktur dienen, wie dies bei Schwarzkopf der Fall ist mit Themen wie „Trendlooks“, „Haarstyling“ oder „Haarfarbe“.

Im nächsten Blogbeitrag geht`s weiter mit Schritt 3 zur „Content Mission bzw. -Story“ und Schritt 4 über das spannende Thema „Production“.

Hier ein paar interessante Quellen zum Thema Content Marketing:

Usability im Online Marketing Mix – Eine wichtige Komponente

Usability, als ein nicht zu unterschätzender Teil des Online Marketing Mix (OMM), sollte für den Marketer in der Budgetaufteilung nicht in den Hintergrund rücken. Auch wenn der Usabilityoptimierung noch nicht die Investitionen zu Gute kommen wie anderen Teilen des OMM, holt dieser Teil jedoch an Bedeutung auf und den Marketers wird immer bewusster, dass Webseiten immer mehr auf die Bedürfnisse der User ausgerichtet werden müssen. Folgende Fragen sind unter anderem zu beachten um den User bestmöglich zu bedienen:

  • wer genau sind meine Besucher/User
  • was erwarten die Besucher/User (kommen sie von einer Anzeige oder über die Google Suche)
  • wie muss die benutzerfreundlichste Art der Navigation gestaltet sein, damit der User auf dem einfachsten Weg zu der gewünschten Information oder zum Call-to-action Button gelangt

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Eigenen Blog erstellen: Anleitung und Tipps

Sie möchten einen eigenen Blog erstellen oder haben dies bereits getan und möchten nun erfolgreich durchstarten? In diesem Artikel finden Sie wertvolle Tipps für die Grundsteinlegung, welche Vorbereitungen getroffen werden müssen, wie sie die erste Zeit managen, Geld verdienen und sich selbst motivieren können.

Blog erstellen

Quelle: Wikimedia Commons – Christopher Michel from San Francisco, USA

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Datenschutz im Internet

Datenschutz – Canyoning im Social Media Wald

Der Datenschutz im Internet fällt durch das Netz in den reißenden Strom, der für das Online Marketing reizvoll ist. Der geschützte deutsche Datenwald offenbart gerade tiefe Schluchten. Der Bach dort unten rauscht unermüdlich. Peer Steinbrück versucht den Spagat zwischen den Felswänden im Westen und dem Osten. Und kaum einer schaut hin. Sogar das Echo vom Kontrollverlust über den Datenschutz im Internet dringt aus den Höhlen des Bundesverfassungsgerichts nicht an unser Ohr. Wir, wenig sensibel verfaßt, stehen fest verankert auf unserer Domain und wiegen uns in Passwörtern.

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