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Virtual Reality als Zukunft von Facebook?

Facebook muss sich Gedanken machen

Alle großen Social-Media-Netzwerke müssen sich zukünftig Gedanken über ihre Ausrichtung machen. Facebook investiert in die VR-Technologie – ist dies zukunftstauglich?

Oculus chief scientist Michael Abrash on stage at Facebook's F8 2015 (16800110868)

Jedes Unternehmen macht sich Gedanken, wo es sich in der Zukunft sieht. Gerade Social-Media-Portale haben keine Garantie ewig zu bestehen. Umso interessanter ist die Vision Mark Zuckerbergs die Zukunft Facebooks in der Virtual Reality zu sehen. Während jedoch bei Videospielen wie Resident Evil 7: Biohazard die VR schon zum Standard gehört und Sony damit den Markt dominiert, klingt die Idee bei Social-Media-Portalen tatsächlich noch wie Zukunftsmusik.

Was kann VR in Facebook?

Durch ein VR-Headset interagieren Facebook-Nutzer miteinander in Realzeit durch ihre Gesichtsbewegungen und die darin zum Ausdruck gebrachten Emotionen. Weitere Funktionen sind das Spielen, Reisen zu verschiedenen Orten und das Führen von Chats. Das Headset verbindet Facebook mit dem Messenger und ermöglicht die Beantwortung von Anrufen und Nachrichten. Es spielt keine Rolle, ob der Nutzer beispielsweise bekleidet ist oder nicht. Durch einen Avatar präsentiert er sich gestenreich seinem Gegenüber.

Facebook investiert bereits in VR

Apple-Chef Tim Cook sieht begrenztes Potenzial bei der VR und setzt zukünftig auf Augmented Reality, also die Vermischung der echten und virtuellen Welt. Zwar haben Experten den großen Durchbruch von Virtual Reality in 2016 vorausgesagt, bislang bleibt er aber aus. Es fehle vor allem an überzeugenden Content. Auch Tech-Firmen schätzen ähnlich wie Tim Cook die Augmented Reality als bedeutender ein. Die Zukunft von Facebook, Microsoft, Apple und Google wird von der zukünftigen Entwicklung des räumlichen Computing abhängen und der technischen Entwicklung von Highend-VR und -AR. Viele Konzerne fahren deshalb zweigleisig. Nur auf VR zu setzen wäre für Facbook riskant. Seit 2016 setzt sich der Konzern auch mit der Entwicklung von AR-Technologien auseinander. Unlängst hat Facebook auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz die AR-„Camera Effects Plattform“ angekündigt. Google und Apple sind nachgezogen. Die richtige und effektive Umsetzung sozialer Interaktion durch Multi-User-Experience wird über den zukünftigen Erfolg entscheiden.

Hat Facebook seinen Zenit überschritten?

Ist Facebook am Ende?

Facebook ist die einzige soziale Plattform, die dem Nutzer ein allumfassendes Angebot bietet. Private Messaging, das Teilen von Bildern, Videos und Veranstaltungen oder Online-Gaming sind nur ein Teil des Angebots, dass neben der sozialen Vernetzung zur Verfügung stehen. Der Facebook-Nutzer müsste demnach das blaue Sofa eigentlich gar nicht mehr verlassen, denn all seine Bedürfnisse werden bequem an Ort und stelle erfüllt. Doch leider ging für die Betreiber von Facebook diese Rechnung nicht ganz auf, denn die schnell wachsende Konkurrenz im World Wide Web schläft nicht.

In den letzten Jahren eroberten neue soziale plattform soziale Plattformen wie Twitter, Tumblr, Instagram oder Snapchat den Markt und erfreuen sich großer Beliebtheit und einer stetig wachsenden Userzahl. Sie haben sich mit ihren Diensten auf bestimmte Arten von Content spezialisiert und bedienen so die Nischen, die die neuen Bedürfnisse des Users perfekt bedienen. Die (Twitter → kurze Textnachrichten twittern; Instagram → Bilder posten, Snapchat-→ Live Videos) Je nach Vorliebe für eine bestimmte Art von Content, lagert der User nun seine Aktivitäten neben seinem Facebook-Account auf die neuen Plattformen aus. Das widerum hinterlässt spürbar große Lücken im Facebook-Netzwerk auf die die Betreiber reagieren müssen.

Doch weshalb haben sich die User-Gewohnheiten und damit das Nutzungsverhalten mittlerweile so enorm gewandelt? Dahinter stehen ganz unterschiedliche Gründe: Während früher auf Facebook die soziale Vernetzung im Mittelpunkt stand, dient die Plattform heute überwiegend der Informationsbeschaffung. Durch abonnieren von Unternehmens- oder Interessenseiten erschafft sich der Nutzer einen persönlichen Newsfeed, der ihm nur noch selektiv nach seinen Interessen entsprechenden Content liefert.

Stetiges Wachstum – Segen oder Fluch?

Die Facebook-Betreiber stehen außerdem vor einer neuen Herausforderung: Eine stark erweiterte Zielgruppe bedienen, und dabei den Nerv von Jung und alt gleichermaßen zu treffen. Das stetige Wachstum der Nutzerzahlen auf Facebook erweiterte die einst eher jüngere Zielgruppe um eine ganz neue Brandbeite an Zielgruppen, die bedient und gehalten werden wollen. Die ältere Generation hat sich nach anfänglichem zögern nun ebenfalls Zugang verschafft und nutzt nun ebenfalls die Plattform um sich online zu vernetzen. Das führt jedoch leider dazu, dass unter Jugendlichen Facebook mittlerweile fast schon als „uncool“ gilt, weil sie sich nicht auf einer Plattform austauschen möchten, auf der die eigene/n Eltern/ Familie sich aufhält.

Facebook passt sich den neuen Gegebenheiten an

Um den User weiterhin auf der Plattform und bei der Stange zu halten, muss Facebook nun reagieren und den Vorlieben des Users entgegen kommen. Neue Strategien und erweiterte Features, die sowohl von privaten als auch von Unternehmensseiten gerne genutzt werden sollen den Traffic auf der Seite aufrecht erhalten. Zu einem der Trends gehört in erster Linie die Verlagerung von Text zu vorwiegend Bild- und Video-Content. Hier bietet Facebook neue Features wie die Erstellung eines Live-Videos, Bilderkarussells oder einem 360 Grad Video (Virtual Reality) an, um hier weitaus mehr Möglichkeiten als die Konkurrenz zu bieten, wie man sein Bild- und Videomaterial online präsentieren kann.

Sarah Hammer

Biologische Schädlingsbekämpfung

Biologischer Pflanzenschutz wird in unserer Gesellschaft aufgrund ansteigender Schadstoffbelastungen immer wichtiger. Inzwischen sind viele Landwirte auch schon bereit, dieser effizienten Schutzmaßnahme den Vorzug gegenüber den gefährlichen Insektiziden und Pestiziden zu geben.

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Social Media: Was bleibt anders? Trends 2016

Live-Streaming, Social Selling, On-Platform-Content, Ephemeral, Mobile Traffic, Artificial Intelligence, Social Search sind die Trends in Social Media 2016. Was schon immer wichtig war und noch wichtiger wird ist content, content, content!

Social Media ist wichtig!

Social Media: Soziale Netzwerke wie Facebook, Wikis wie Wikipedia, Content Communities wie Youtube, Blogs/Microblogging wie Tumblr/Twitter, Bewertungsportale wieKununu, Location-based-services wie Foursquare, Foren- und Support communities wie Apple sind trotz Anarchie und Wildwuchs nicht mehr aus unserer Welt wegzudenken.

Conversationprism

Social Media überall

Zwar ist Social Media nicht alleine heilbringend – aber ohne geht es nicht mehr. Social Media ist für Unternehmen und Konsumenten eine Mischung von verschiedenen Massnahmen/Aktivitäten auf verschiedenen Kanälen, die das „normale“ Leben allmählich ergänzen. Social Media verändert unser Leben im Web und im Alltag zunehmend.

Ständiger Wandel

Social Media ist zwar heute immer noch neu, schon sind aber Teile davon veraltet und Neues wechselt gerade Gelerntes ab. Permanenter Wechsel und Erlernen von gerade Entwickeltem sind ständige Begleiter für beide, User und Ersteller von Social Media Inhalten. Zu wissen, wie sich die Portale, Funktionen und die Kanäle ändern, was die Trends 2016 sind, ist deshalb essentiell, um sich sicher in Sozialen Netzwerken bewegen zu können und sie für sich zu nutzen.

Die Trends in Social Media 2016

  • Live-Streaming: Das Echtzeit-Web, Broadcasting, Realtime-engagment z. B. über Meerkat macht ein bewegtes Live-Bild mehr als einfach handhabbar. Damit ist dem Voyeurismus, der sich im in sozialen Netzwerken ausbreitet Tür und Tor geöffnet.
  • Social Selling: Social Media als Marktplatz, Besonders für Unternehmen ist die Möglichkeit, sich Social Media zu Nutzen zu machen, um ihre Produkte zu verkaufen, besonders wichtig. Was jetzt teilweise noch versteckt gemacht wird, wird in Zukunft eine klare und berechtigte Oberfläche haben.
  • On-Platform-Content: Die User sollen Inhalte nicht nur sharen sondern auch auf ihren eigenen Medien/Plattformen attraktiver machen, Tools werden dies zunehmend einfacher machen
  • Ephemeral: Die Halbwertszeit der Information im Web zumindest ein Teil wird zurückgehen. Informationen für einen Tag oder auch nur eine Stunde, wie es Snapchat schon vormacht werden an Bedeutung gewinnen
  • Mobile Traffic: Der Trend alles von unterwegs auf mobilen Geräten zu administrieren und zu konsumieren wird sich fortsetzen
  • Artificial Intelligence: Maschinen ersetzen Menschen. Ziel ist es, dem Kunden oder User aus dem unermesslich großen Big Data Pool mit künstlicher Intelligenz Lösungen oder exakt zugeschnittene Antworten zu komprimieren
  • Social search: Die Suchfunktionen der Netzwerkunternehmen werden sich verbessern, Vor allem die Bilder- oder Videosuche wird sich weiterentwickeln, so daß Inhalte leichter aufgespürt und verteilt werden können

Weitere Trends

Social Media Ausgaben

Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und LinkedIn haben viel in Ihre Plattformen investiert, um mit ihren Usern noch besser in Kontakt zu treten. Neben der Steigerung der Ausgaben der Social Media Unternehmen werden natürlich auch die Unternehmen, die diese nutzen, ihre Werbeausgaben erhöhen. Laut Prognosen werden die Einnahmen aus Social Media Werbemaßnahmen von nur 6,1 Millionen Dollar in 2013 auf 11 Milliarden Dollar in 2017 steigen. Der Anstieg von Ad-Blocker Software wird diese Veränderung außerdem vorantreiben.

Weniger High-tech

Die Tech-Blase flacht zunehmend ab. Zum einen wird die rasante Entwicklung technischer Neuerungen abnehmen. Zum anderen werden Unternehmen weniger in IT-Lösungen investieren und mehr in SM-Marketing investieren.

Datenschutz

Der User wird immer gläserner. Schon allein deshalb wird sich eine Tendenz zum Schutz der Privatsphäre verstärken. Datenschutz – nicht nur in Deutschland – wird wieder wichtiger

Weitere Entwicklungen

Smartwatch als Beispiel für Wearables

Wearables

In Abhängigkeit von der technischen Machbarkeit werden Wearable Socials den Markt erobern, tragbare kleine technische Anhänger, die irgendwelche Daten verarbeiten und ausgeben. Virtual Reality, das Leben in einer zweiten Welt wird an Bedeutung zunehmen, Social Media ist hier das ideale Medium um sich in eine eigene Welt oder Gruppe zu flüchten. Genau das Gegenteil wird aber auch von Social Media mehr gefördert werden: Conscious Community, Gruppen zu verschiedenen Themen, deren Mitglieder sich gegenseitig aufklären, durch besseren Informationsaustausch über die Netzwerke. Last but not least, das liebe Geld: Social Currency, wie Snapcash, wird an Bedeutung gewinnen

Content for ever

Content war, ist und wird noch wichtiger. Keiner, der in sozialen Netzwerken erfolgreich sein oder gehört werden will, kommt darum herum etwas zu erzählen – Content ist Key. Bedeutend ist dabei der Trend zu Small Data und Microtargeting, wodurch der einzelne Kunde maßgeschneiderte Informationen von Freunden oder Unternehmen erhält. Der passionate Customer, der nicht einfach nur bekannt ist und deshalb etwas empfehlen kann, sondern der authentische User wird wichtigster Influencer.

Lösungen für zuviel Social Media

Wem Social Media aufgrund seiner zunehmenden Verwendung und Bedeutung auch einmal zu viel wird, kann sich auch einen letzten wichtigen Trend zu nutzen machen: Den Anti Social Trend: Diese Anwendungen erlauben beispielsweise alle Netzwerke des Users mit einem Knopfdruck abzuschalten.

HH

Quellen:

http://t3n.de/news/social-media-trends-2016-667076/

http://www.huffingtonpost.com/layla-revis/social-media-trends-2016_b_8914190.html

https://www.brandwatch.com/de/2016/01/unsere-social-media-trends-fuer-2016/

http://blog.wiwo.de/look-at-it/2016/01/11/echte-echtzeit-kommunikation-live-streaming-social-commerce-6-social-media-trends-2016/

http://www.absatzwirtschaft.de/wie-social-media-unsere-welt-veraendern-wird-75563

 

Ist Facebook out?

Facebook ist out – dieser Abgesang auf das größte soziale Netzwerk der Welt begleitet uns seit Jahren. Was ist dran an den hartnäckigen und fast viralen Gerüchten?

Fakt ist, die Nutzer von Facebook werden immer älter, die Jüngeren wenden sich neuen, hipperen Kommunikations-Plattformen zu. Whatsapp, Instagram, Snapchat und Spotify heißen die aktuellen Favoriten der Teens und Twens. „Facebook wird uncool“, titelte Bild schon Anfang 2014. Und der Mediendienst Meedia ließ jüngst einen Schülerpraktikanten das Fazit ziehen: „Facebook ist für mich gestorben.

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Unangefochten die Nummer eins

Fakt ist aber auch, dass das soziale Netzwerk 2015 ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr abgeschlossen hat. „2015 was a great year for Facebook. Our community continued to grow and our business is thriving“, so Mark Zuckerberg, Facebook-Gründer und CEO. Wer die weltweiten Seitenaufrufe von Social-Media-Portalen vergleicht, hat keine weiteren Fragen:

  • Facebook liegt weit vorn und erreicht laut einer aktuellen Statistik vom November 2015 mit rund 83 Prozent aller Social-Media-Seitenaufrufe einen unangefochtenen Spitzenplatz unter den Mitbewerbern. Weit abgeschlagen die angebliche Konkurrenz: Pinterest, Twitter, Tumblr und andere.
  • Und selbst wenn die Nutzerdaten des Mutterkonzerns schwächeln, mit Instagram und Whatsapp hat sich Facebook zwei Sahneschnittchen des digitalen Marktes geangelt. Die Foto-Community Instagram wächst Jahr für Jahr im dreistelligen Millionenbereich und ist mit aktuell über 400 Millionen Nutzern weltweit unter den US-Teenagern eine der beliebtesten sozialen Plattformen. Der Messenger-Dienst Whatsapp ist mit einer Milliarde Nutzern global die absolute Nummer eins vor allem bei den Jüngeren.
  • Facebook will Potenziale heben: Zuckerberg hat die weißen Flecken der Internet-Welt ins Visier genommen. Seine Initiative Internet.org will Menschen ohne Internet-Anbindung mit kostenlosen Zugängen zu Internet-Diensten beglücken, an erster Stelle natürlich: mit Facebook.
  • Speziell in Deutschland ist Facebook mehr in als out, wie 27 Millionen aktive Nutzer monatlich beweisen.

Nicht out, nur älter und besser

Facebook sei nicht mehr cool und sexy, lautet die gängige These im Bashing des Mediengiganten. Die Bedienung sei zu kompliziert und das Freundschaftsnetzwerk zum Datenkraken verkommen, der die Mitglieder in seiner Sammelwut mehr und mehr verprellt. Aber: Facebook ist nicht nur älter geworden, Facebook hat auch dazugelernt.

Seit Mark Zuckerberg seinen Konzern 2012 an die Börse brachte, ist einiges passiert: Zuckerberg hat gemerkt, dass das Konzept der Freundschaftsplattform nicht ausreicht, um den Konzern in die Zukunft zu führen. Er hat seine Strategie für Facebook geändert und sich aufgemacht, dem Internet-Giganten Google die Stirn zu bieten.

Strategie für die Zukunft

Die Zahl der Smartphone-Zugriffe aufs Web steigt Jahr für Jahr sprunghaft an. Mehr als 50 Prozent der User nutzen Facebook ausschließlich per Smartphone, von fast 1,6 Milliarden Facebook-Nutzern monatlich loggen sich nur noch 149 Millionen Menschen ausschließlich von ihrem Desktop aus ein. Facebook hat den Trend erkannt und will durch Zukäufe und Eigenentwicklungen die Nummer eins im Mobile-App-Markt werden. Das Facebook-Profil könnte so künftig zum primären Eintrittstor in die digitale Welt werden.

Auch an anderer Stelle bleibt Facebook am Ball: Im Bereich Video tritt es in direkte Konkurrenz zu YouTube, nicht zuletzt mit dem aktuellen Live-Video-Tool. Und als Werbeplattform steigert Facebook für Unternehmen sogar seinen Reiz: und sei es auch nur als Schlüssel- und Landing-Plattform, mit der man zielgerichtet in einen Kosmos aus Satelliten-Portalen funken kann.

Fazit: Marktmacht macht sexy, und so ist Facebook noch lange nicht out, nur anders. Der Daumen zeigt weiter nach oben.

Pinterest Marketing – Warum lohnt es sich für Unternehmen?

Pinterest Marketing kann im Web nicht mehr ignoriert werden. Durch die spezielle Systematik erreichen Unternehmen ihre Zielgruppe online jetzt noch einfacher und zielgerichteter. Aber was ist Pinterest und welche Vorteile hat es im Vergleich zu anderen Social Media Plattformen?

„Bei uns stehen Inhalte im Mittelpunkt, mit denen man seine Zukunft planen kann. Da geht es weniger um den Kontakt zu anderen Menschen, vielmehr um den Kontakt zu Inhalten und Marken.“ (Jan Honsel, Country Manager DACH Pinterest – Quelle: http://meedia.de)

Was ist Pinterest?

Bei Pinterest dreht sich alles um Bilder. User und Unternehmen legen virtuelle Pinnwände in Form von Bildsammlungen an. Sie stellen darauf Bilder von der eigenen Website zum Pinnen bereit oder gehen auf Pinterest sowie im Web auf Entdeckungsreise. Hier sammeln, teilen und kommentieren User die Inhalte die ihnen gefallen.

Pinboard

Im Pinterest Marketing müssen Unternehmen ihre digitalen Pinnwände in den Fokus rücken.

Anders als bei anderen Social Media Plattformen, wo das Vernetzen und der Austausch mit Freunden im Vordergrund stehen, sind Pinterest-User an Inhalten interessiert. Sie agieren zukunftsorientiert und suchen gezielt nach Themen und Produkte die für sie demnächst relevant sind. Pinterest Marketing ist eine wahre Goldgrube für Unternehmen.

Pinterest Marketing – was spricht dafür?

  • Hohe Akzeptanz:
    Pinterest-User suchen aktiv nach Inspirationen. Bilder von Unternehmen werden somit nicht als Werbung empfunden – in anderen Social Media Plattformen dagegen schon. Ein User auf Pinterest vernetzt sich eher mit einem Unternehmen als auf Instagram.
  • Kauffreudige User:
    Die Zielgruppe ist zu 70 Prozent weiblich. Durch den hohen Verbraucheranteil mit Interesse am Einkauf wird Pinterest künftig vor allem auch Online-Shops anziehen. In den USA ist Pinterest Marketing bereits einen Schritt weiter als in Deutschland. Hier werden derzeit Promoted Pins, Ad Pins und Buy Buttons getestet. Buy Buttons ermöglichen es, ein gepinntes Produkt direkt zu kaufen ohne Pinterest dafür zu verlassen.
  • Schnelles Wachstum:
    Nach 5 Jahren im Markt müssen sich immer weniger User fragen: Was ist Pinterest überhaupt? Im September 2015 verkündete die Social Media Plattform über 100 Millionen monatliche User weltweit. Die Anzahl der aktiven User hatte sich zu diesem Zeitpunkt binnen 18 Monaten weltweit verdoppelt, in Deutschland in 12 Monaten bereits verdreifacht.

    Der User-Zuwachs zeigt – Pinterest ist eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu anderen Social Media Plattformen (siehe u.a. Seite 14).
  • Längere Sichtbarkeit:
    Trotz Hashtag verschwinden die Bilder auf Instagram nach relativer kurzer Zeit aus dem Blickfeld des Users. Nicht bei Pinterest. Durch einen Repin, die Pinterest Guided Search und durch Empfohlene Pins kann es Inhalte länger im Sichtfeld der User halten. So verbreiten sich Pins bei Pinterest noch Monate später.

Herausforderungen im Social Web

  • Zeitfaktor:
    Wie bei anderen Social Media Plattformen, geht der User bei Pinterest i.d.R. nicht gezielt auf die Pinnwand des Unternehmens. Er lässt sich über seinen Stream leiten und inspirieren. Die eigenen Bilder müssen vom Unternehmen richtig gewählt und qualitativ hochwertig sein. Zudem geht es im Pinterest Marketing in erster Linie um strategisches Vernetzen, Liken, Repinnen und Kommentieren. Das kostet Zeit.
  • Urheberrecht:
    Pinterest ist mit Vorsicht zu genießen. In Deutschland ist die Rechtslage aus Sicht des Urheberrechts nicht eindeutig. Mit steigender Popularität einer Social Media Plattform werden die Risiken größer. Inhalte werden auf Pinterest bewusst geteilt, jeder User trägt selbst die Haftung für das was er in seinem Netzwerk tut.
  • Konkurrenz:
    Instagram ist mit über 400 Millionen Usern – rund 9 Millionen in Deutschland – die größte Konkurrenz. Die Bilderplattform wächst jährlich im dreistelligen Millionenbereich. Während Pinterest noch vorwiegend Frauen anspricht, erreicht Instagram generell beide Geschlechter.

Fazit: Pinterest Marketing – ja oder nein?

Als „digitales Einkaufszentrum“ wird Pinterest für Unternehmen künftig immer attraktiver werden. Dank des beeindruckenden Wachstums der letzten Monate und zahlreichen Vorteile in den Bereichen eCommerce und Markenbildung können Unternehmen die neue Social Media Plattform nicht länger ignorieren.

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Interessante Quellen zum Thema Pinterest:

Content-Marketing – 7 Schritte zum Erfolg!

Content Marketing ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren und Trends im Online Marketing. Aufgrund des veränderten, bedarfsorientierten Nutzer-/ bzw. Kundenverhaltens rückt das Content-Marketing als neue Form der Kommunikationsstrategie immer mehr in den Vordergrund. Der User von heute will nicht mit Werbebotschaften überflutet werden, sondern Informationen mit einem echten Mehrwert erhalten, d.h. bedarfsgerechten Content auf den Websites vorfinden.
Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist Content Marketing ein hervorragendes Marketinginstrument, um für „Chancengleichheit“ zu sorgen. Hierzu gibt es ganz aktuell ein e-Book vom Heise Verlag mit dem Titel „Entwicklung einer Content-Marketing-Strategie für kleine und mittlere Unternehmen„. Mit relativ wenig finanziellen Aufwand kann man mit dem passenden Content Marketing Konzept Kunden binden, gewinnen, oder auch die Leadgenerierung vorantreiben. Was brauche ich dazu?

1. Schritt: Ziele und Stärken definieren

Ein Content-Marketing-Konzept definiert, was ein Unternehmen für seine Zielgruppe sein möchte, aufgrund welchen Contents es als solches wahrgenommen wird und wie diese Stärken im Vergleich zum Wettbewerb zu sehen sind.
Welche Ziele will ich mit Content Marketing erreichen? Beispiele:

    • Ich will als Kompetenzführer in meinem Tätigkeitsschwerpunkt wahrgenommen werden.
    • Ich biete Entscheidungshilfen zu beispielsweise Smartphones und Handys.
    • Wir liefern die besten Inspirationen und Anleitungen zum Heimwerken, Schminken etc.
    • Wir wollen Sympathie- und Serviceführer einer bestimmten Branche werden.

Die klassischen Marketingzielen, wie Neukundengewinnung, Kundenbindung, Imageverbesserung, Erhöhung des Bekanntheitsgrades sind übergeordnet. Bei der Content Marketing Strategie steht der Kunde/Interessent an erster Stelle und der relevante Content richtet sich nach seinen Bedürfnissen. Daher spricht man im Zusammenhang mit Content Marketing von Bedarfsgruppen und nicht mehr von Zielgruppen. Mit gezieltem, nutzwertigen Content kann ein einzelner Blogger oder ein kleines Unternehmen mehr Erfolg haben als ein großer Konzern. Entscheidend ist, ob wirklich jeder Beitrag dazu führt, dass die Bedarfsgruppe – auch Personas genannt – das Unternehmen als kompetenter, innovativer, inspirierender, sympathischer oder serviceorientierter wahrnimmt als die Mitbewerber. Ein Content-Marketing-Konzept definiert daher zunächst, was ein Unternehmen für seine Zielgruppe sein möchte, aufgrund welchen Contents es als solches wahrgenommen wird – und wie diese Stärken im Vergleich zum Wettbewerb zu sehen sind.

2. Schritt: Themenrecherche und -auswahl, Themencluster

Der nächste Schritt der Content-Marketing-Konzeption ist die Themenplanung. Unternehmen müssen sich hierbei die Fragen beantworten: Worüber wollen sie sprechen? Was interessiert ihre Zielgruppen/Bedarfsgrupe? Welche Interessenten-/Kundenfragen können und möchten sie beantworten und welche Probleme lösen sie damit? Kurz gesagt: Was sind die relevanten Themen? Die Themenauswahl soll einen konkreten Beitrag zur Erfüllung der Marketingziele bringen. Folgende Fragen können bei der Themenwahl helfen:

    • Was bewegt meine Bedürfnisgruppe? Bsp. Anfragen von Kunden an Vertrieb und Support?
    • Welchen Content bieten Mitbewerber auf ihren Websites, Medien und Blogs?
    • Wie lauten die Keywords in Bezug auf meinen Tätigkeitsbereich?
    • Welche Auswertungen liefern vorhandene SEO- und Social-Media-Monitoring-Tools?
    • Welche Contents sind laut Google-Analytics besonders gut?

Content, der sich nicht mit den Bedürfnissen der User deckt, passt nicht in den Themenplan. Dabei hilft es, Themencluster zu finden – also Begriffe, die mehrere Beiträge zusammenfassen und dennoch konkret sind. Diese Cluster können auch als Navigationsstruktur dienen, wie dies bei Schwarzkopf der Fall ist mit Themen wie „Trendlooks“, „Haarstyling“ oder „Haarfarbe“.

Im nächsten Blogbeitrag geht`s weiter mit Schritt 3 zur „Content Mission bzw. -Story“ und Schritt 4 über das spannende Thema „Production“.

Hier ein paar interessante Quellen zum Thema Content Marketing: