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Virtual Reality als Zukunft von Facebook?

Facebook muss sich Gedanken machen

Alle großen Social-Media-Netzwerke müssen sich zukünftig Gedanken über ihre Ausrichtung machen. Facebook investiert in die VR-Technologie – ist dies zukunftstauglich?

Oculus chief scientist Michael Abrash on stage at Facebook's F8 2015 (16800110868)

Jedes Unternehmen macht sich Gedanken, wo es sich in der Zukunft sieht. Gerade Social-Media-Portale haben keine Garantie ewig zu bestehen. Umso interessanter ist die Vision Mark Zuckerbergs die Zukunft Facebooks in der Virtual Reality zu sehen. Während jedoch bei Videospielen wie Resident Evil 7: Biohazard die VR schon zum Standard gehört und Sony damit den Markt dominiert, klingt die Idee bei Social-Media-Portalen tatsächlich noch wie Zukunftsmusik.

Was kann VR in Facebook?

Durch ein VR-Headset interagieren Facebook-Nutzer miteinander in Realzeit durch ihre Gesichtsbewegungen und die darin zum Ausdruck gebrachten Emotionen. Weitere Funktionen sind das Spielen, Reisen zu verschiedenen Orten und das Führen von Chats. Das Headset verbindet Facebook mit dem Messenger und ermöglicht die Beantwortung von Anrufen und Nachrichten. Es spielt keine Rolle, ob der Nutzer beispielsweise bekleidet ist oder nicht. Durch einen Avatar präsentiert er sich gestenreich seinem Gegenüber.

Facebook investiert bereits in VR

Apple-Chef Tim Cook sieht begrenztes Potenzial bei der VR und setzt zukünftig auf Augmented Reality, also die Vermischung der echten und virtuellen Welt. Zwar haben Experten den großen Durchbruch von Virtual Reality in 2016 vorausgesagt, bislang bleibt er aber aus. Es fehle vor allem an überzeugenden Content. Auch Tech-Firmen schätzen ähnlich wie Tim Cook die Augmented Reality als bedeutender ein. Die Zukunft von Facebook, Microsoft, Apple und Google wird von der zukünftigen Entwicklung des räumlichen Computing abhängen und der technischen Entwicklung von Highend-VR und -AR. Viele Konzerne fahren deshalb zweigleisig. Nur auf VR zu setzen wäre für Facbook riskant. Seit 2016 setzt sich der Konzern auch mit der Entwicklung von AR-Technologien auseinander. Unlängst hat Facebook auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz die AR-„Camera Effects Plattform“ angekündigt. Google und Apple sind nachgezogen. Die richtige und effektive Umsetzung sozialer Interaktion durch Multi-User-Experience wird über den zukünftigen Erfolg entscheiden.

Hat Facebook seinen Zenit überschritten?

Ist Facebook am Ende?

Facebook ist die einzige soziale Plattform, die dem Nutzer ein allumfassendes Angebot bietet. Private Messaging, das Teilen von Bildern, Videos und Veranstaltungen oder Online-Gaming sind nur ein Teil des Angebots, dass neben der sozialen Vernetzung zur Verfügung stehen. Der Facebook-Nutzer müsste demnach das blaue Sofa eigentlich gar nicht mehr verlassen, denn all seine Bedürfnisse werden bequem an Ort und stelle erfüllt. Doch leider ging für die Betreiber von Facebook diese Rechnung nicht ganz auf, denn die schnell wachsende Konkurrenz im World Wide Web schläft nicht.

In den letzten Jahren eroberten neue soziale plattform soziale Plattformen wie Twitter, Tumblr, Instagram oder Snapchat den Markt und erfreuen sich großer Beliebtheit und einer stetig wachsenden Userzahl. Sie haben sich mit ihren Diensten auf bestimmte Arten von Content spezialisiert und bedienen so die Nischen, die die neuen Bedürfnisse des Users perfekt bedienen. Die (Twitter → kurze Textnachrichten twittern; Instagram → Bilder posten, Snapchat-→ Live Videos) Je nach Vorliebe für eine bestimmte Art von Content, lagert der User nun seine Aktivitäten neben seinem Facebook-Account auf die neuen Plattformen aus. Das widerum hinterlässt spürbar große Lücken im Facebook-Netzwerk auf die die Betreiber reagieren müssen.

Doch weshalb haben sich die User-Gewohnheiten und damit das Nutzungsverhalten mittlerweile so enorm gewandelt? Dahinter stehen ganz unterschiedliche Gründe: Während früher auf Facebook die soziale Vernetzung im Mittelpunkt stand, dient die Plattform heute überwiegend der Informationsbeschaffung. Durch abonnieren von Unternehmens- oder Interessenseiten erschafft sich der Nutzer einen persönlichen Newsfeed, der ihm nur noch selektiv nach seinen Interessen entsprechenden Content liefert.

Stetiges Wachstum – Segen oder Fluch?

Die Facebook-Betreiber stehen außerdem vor einer neuen Herausforderung: Eine stark erweiterte Zielgruppe bedienen, und dabei den Nerv von Jung und alt gleichermaßen zu treffen. Das stetige Wachstum der Nutzerzahlen auf Facebook erweiterte die einst eher jüngere Zielgruppe um eine ganz neue Brandbeite an Zielgruppen, die bedient und gehalten werden wollen. Die ältere Generation hat sich nach anfänglichem zögern nun ebenfalls Zugang verschafft und nutzt nun ebenfalls die Plattform um sich online zu vernetzen. Das führt jedoch leider dazu, dass unter Jugendlichen Facebook mittlerweile fast schon als „uncool“ gilt, weil sie sich nicht auf einer Plattform austauschen möchten, auf der die eigene/n Eltern/ Familie sich aufhält.

Facebook passt sich den neuen Gegebenheiten an

Um den User weiterhin auf der Plattform und bei der Stange zu halten, muss Facebook nun reagieren und den Vorlieben des Users entgegen kommen. Neue Strategien und erweiterte Features, die sowohl von privaten als auch von Unternehmensseiten gerne genutzt werden sollen den Traffic auf der Seite aufrecht erhalten. Zu einem der Trends gehört in erster Linie die Verlagerung von Text zu vorwiegend Bild- und Video-Content. Hier bietet Facebook neue Features wie die Erstellung eines Live-Videos, Bilderkarussells oder einem 360 Grad Video (Virtual Reality) an, um hier weitaus mehr Möglichkeiten als die Konkurrenz zu bieten, wie man sein Bild- und Videomaterial online präsentieren kann.

Sarah Hammer

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